Langeland 2007

Reisebericht von Serge Binz und Pierrot Gelhausen

Vom 10. bis 13 März 2007 war es mal wieder soweit, hatten wir uns doch mal wieder auf Langeland ein Haus gemietet und für unser Boot einen Liegeplatz im Hafen von Spodsbjerg reserviert.

  • Am Sonntag den 11. März ging’s morgens zum 1. Mal los, direkt in Richtung grüne Tonne südlich von Spodsberg.

Pierrot startete seinen 1. Versuch mit Gummifisch an einer leichten Spinnrute mit 12er Fireline, Grundkontakt in 17m Tiefe und…. biss,… Der Fisch hing. Nach etwa 20 Minuten konnte am leichten Gerät ein prächtiger Dorsch von 25 Pfund und 96cm ins Boot gehievt werden. Herrlich dachten wir das geht ja super los....aber das war’s dann auch schon fast.... den gleichen Tag kamen noch 3 Dorsche von etwa 70 cm hoch.

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  • Montag den ganzen Tag 0 Dorsche und noch ne zusätzliche Nachtfahrt mit 0 Fisch. (Außer Spesen nichts gewesen)

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  • Dienstag den ganzen Tag faustdicker Nebel, ohne jegliche Sicht, sodass der Steuermann genug zu tun hatte um extrem wachsam zu sein und das Echolot und das GPS nicht aus den Augen zu verlieren jedoch brachte die Brühe trotzdem noch 3 massige Fische.

  • Mittwoch bis 15:00 Uhr 2 massige Dorsche, danach ging’s bis zum Abend zum Forellensee im Süden Langelands in der Nähe Tryygelev.

  • Donnerstagmorgens wiederum zum Forellensee, sodass wir wenigstens 10 schöne 3 Pfund Forellen mit nach Hause nehmen konnten. Ab 14:00 Uhr ging’s dann wieder mit dem Boot raus auf den Belt um nochmals 3 Dorsche zu überlisten.

  • Freitag bis 12:00 Uhr war nur noch 1 Dorsch an unseren Ködern interessiert.

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Die aufgeführten Fische sind die massigen Fische allerdings kann man etwa 10 untermassige Fische hinzuzählen, aber die schwimmen ja jetzt wieder im Langelandbelt.


Wir dachten zuerst es läge an uns, aber auch die anderen Angler die wir trafen waren am verzweifeln. Wir haben alles ausprobiert, Naturköder, Gummifisch, Pilker, Twister in allen erdenklichen Farben, jede Tiefe zwischen 5 und 50 Metern ausprobiert, Platzwechsel ohne Ende, waren südlich von Spodsberg, nördlich von Spodsberg, aber, mehr war nicht drin. Auch das Angeln auf Hering wurde nicht belohnt und auch die Wittlinge, die das Jahr zuvor noch ergiebig gefangen wurden, ließen sich nicht blicken.


Schon am Freitagabend brachen wir unsere Zelte in Spodsberg ab, trailerten das Boot und machten uns über die „kleine Belt Strecke“ nach Flensburg, wo wir im Etaphotel „Skandinavienpark“ übernachteten. Der Abschluss der diesjährigen Langelandwoche mit herrlichem Wetter, viel Erholung, aber eben ein bisschen zu wenig Fisch genossen wir im „Steak’n more“ ebenfalls im Skandinavienpark.

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